In den Wochen vor Weihnachten (Advent) wird vor dem Bundesschulzentrum ein beinahe lebensgroßer Unterstand aus Holz gebaut. Er soll Josef und Maria und dem Kind in der Krippe und weiteren Figuren eine Herberge bieten. An drei Terminen werden die schwangere Maruia auf dem Esel mit Josef zuvor an drei Orten in der Stadt Weiz um Herberge bitten.
Termine und Schauplätze der Straßenaktionen
Mittwoch 3. Dez 2025: Weizbachbrücke ab 10 Uhr, am Tag der Menschen mit Behinderung
Bericht in Mein Bezirk Link
Bericht in der Kleinen Zeitung Link
Mittwoch 10. Dezember Evanglische Kirche ab 10 Uhr, am Tag der Menschenrechte
Mittwoch 17. Dezember, Europaallee ab 9:45, am Vortag des Welt-Migrations-Tages
Ablauf
Lied: Home (M. Buble)
Schülerbeiträge zum Thema „Kommen“
UnterKOMMEN
Maria und Josef sind vor 2000 Jahren auf ihrem Weg nach Bethlehem nirgends untergeKOMMEN. Sie fanden keine Herberge. Wem öffnen wir heute die Tür?
Worauf KOMMT es an?
Auf mich, auf mein Engagement? Bin ich gefragt und gemeint? Bei sich selbst anKOMMEN – ein Ziel im Advent.
AusKOMMEN
In Österreich KOMMEN immer mehr Menschen mit immer weniger aus, 14% gelten als armutsgefährdet. Werden sie von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bemerkt?
VollKOMMEN
Glänzende Deko, teure Geschenke und das perfekte Essen gehören für viele zu einem vollKOMMENEN Weihnachtsfest, während Nähe, Zeit und Liebe zu kurz KOMMEN. Was gehört für dich zu einem gelungenen Fest? …und ist Perfektion überhaupt erstrebenswert?
WegKOMMEN
…von krankmachenden Einflüssen und vom Fortlaufen, hinein in eine Umgebung, die Heilung und Zuversicht schenkt. Lösungen zu suchen und auf neue Ideen zu KOMMEN – ein Ziel in der Adventszeit.
DahinterKOMMEN
Als Schüler will ich dahinter KOMMEN, was das Leben für mich bereithält und ob meine Ziele erstrebenswert sind. Hinter etwas zu KOMMEN kann mit unangenehmen Wahrheiten, aber auch mit inspirierenden Entdeckungen einhergehen. Advent heißt dahinterzuKOMMEN.
Auf einen grünen Zweig KOMMEN
Viele Menschen sehen schwarz – für die Welt und für den Frieden. Mit seinen grünen Zweigen ist der Adventkranz ein Symbol der Hoffnung und erinnert uns: Gott KOMMT an.
Lied: Immer noch auf dem Weg (Hans Waltersdorfer)
Bibelstelle
…. und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. (EÜ 2016 Lk 2,7)
mit Interpretation und Einbeziehung des besonderen Tagesanlasses
Aktualisierung für heute: Suche nach einem neuen Job, Flucht ….
Suche nach Sicherheit, geborgenheit, Zugehörigkeit …
Überleitung zum Lied: Halleluja (L. Cohen)
Schülertexte zum Thema ZUHAUSE SEIN
Wie Maria und Josef vor mehr als 2000 Jahren auf der Suche nach einer Bleibe waren, sind es heute weltweit mehrere Millionen, die vor Krieg, Gewalt, politischer Verfolgung und Naturkatastrophen flüchten und alles zurücklassen – in der Hoffnung auf eine friedvolle sichere Zukunft für sich und ihre Familien, in der Hoffnung auf ein neues Zuhause. SchülerInnen haben dankbar festgestellt, was sie an ihrem Zuhause schätzen.
- Daheim bin ich dort, wo mein Lachen echt ist und wo ich gestalten kann.
- Ich fühle mich dort am wohlsten, wo ich niemandem etwas beweisen und mich nicht verbiegen muss, um akzeptiert und geschätzt zu werden.
- Ein kleines Kaminfeuer im Kreise meiner Familie gibt mir das Gefühl, angekommen zu sein.
- Am sichersten fühle ich mich mit meiner Familie.
- Ich fühle mich dort am wohlsten, wo ich sein kann, wer ich bin.
Irisches Segensgebet (viele unter: link)
Lied: Für die Liebe (Berge) und Lebkuchen, Muffins, Striezel für alle
Aufgreifen der Aktion bei der Adventfeier des Kollegiums der HTL Weiz 18. 12. um 17 Uhr
| Refr.: | Ich bin immer noch, immer noch, immer noch auf dem Weg, und das Ziel bleibt eingeschrieben in mein Herz. |
| 1. | Immer noch suchen, immer noch fragen, immer wieder einen Aufbruch wagen, immer noch auf dem Weg. |
| 2. | Immer wieder loslassen, neu mich binden, immer wieder ein Stück Antwort finden, immer noch auf dem Weg. |
| 3. | Immer wieder gehen und verweilen, immer wieder Leben empfangen und teilen, immer noch auf dem Weg. |
| 4. | Immer noch mit mir selber ringen, immer wieder einmal neu beginnen, immer noch auf dem Weg. |
| im Wechselgesang: Herbergsuchlied |
| Wer klopfet an? | ‚O zwei gar arme Leut!‘ |
| Was wollt ihr dann? |
‚O gebt uns Herberg heut! |
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O nein, nein, nein! |
‚O lasset uns doch ein!‘ |
| Es kann nicht sein. | ‚Wir wollen dankbar sein!‘ |
| Nein, nein, nein, es kann nicht sein, Da geht nur fort, ihr kommt nicht ‚rein | |
| Zwischentext | |
| Wer vor der Tür? | ‚Ein Weib mit ihrem Mann.‘ |
| Was wollt ihr denn? |
‚Hört unser Bitten an! |
| Was zahlt ihr mir? | ‚Kein Geld besitzen wir!‘ |
| Dann geht von hier! | ‚O öffnet uns die Tür!‘ |
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Ei, macht mir kein Ungestüm, Da packt euch, geht woanders hin! |
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| Zwischentext | |
| Was weinet ihr? |
‚Vor Kält erstarren wir.‘ |
| Wer kann dafür? |
‚O gebt uns doch Quartier! |
| So bleibt halt drauß! | ‚O öffnet uns das Haus!‘ |
| Da wird nichts draus. | ‚Zeigt uns ein andres Haus.‘ |
| Dort geht hin zur nächsten Tür! Ich hab nicht Platz, geht nur von hier! | |
| Zwischentext | |
| Da geht nur fort! | ‚O Freund, wohin? Wo aus?‘ |
| Ein Viehstall dort! |
‚Geh, Joseph, nur hinaus! O mein Kind, nach Gottes Willen |
| Jetzt packt euch fort! |
‚O, dies sind harte Wort‘!‘ |
| Zum Viehstall dort! |
‚O, wohl ein schlechter Ort!‘ |
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Ei, der Ort ist gut für euch; Ihr braucht nicht viel. Da geht nur gleich! |
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1.Es wird scho glei dumpa, |
2.Vergiß jetzt, o Kinderl, |
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3.Schließ zua deine Äugerl
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